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Die Geschichte des Schwimmens

Das Schwimmen wurde schon vor vielen Jahrtausenden als Teil der Allgemeinbildung betrachtet und sogar die Kunst der Wiederbelebung findet sich bereits im Alten Testament wieder. Die Wasserwacht im Roten Kreuz blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück - sie erhielt ihren Namen in Regensburg, wo sie ihren ersten Hochwassereinsatz im Februar 1883 leistete. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden durch einen Kontrollbeschluß der Alliierten alle Vereine und staatliche Organisationen - also damit auch die Wasserwacht - verboten. Als die Notwendigkeit einer Wasserrettungsorganisation erkannt wurde, beauftrage man das Bayerische Rote Kreuz mit dieser Aufgabe - die Wasserwacht im Roten Kreuz wird zum zweiten mal geboren und stellt heute mit annähernd 120.000 Mitgliedern eine der stärksten Rotkreuz-Gemeinschaften und in Bayern gar die größte Gemeinschaft des Roten Kreuzes. Jährlich zwei Millionen Stunden leisten die Mitglieder freiwillig und unentgeldlich in den zwei Fachdiensten Wasserrettungsdienst und Naturschutz und den verschiedenen Ausbildungs- und Aufgabenbereichen.


Die über 1.200 Wach-Stationen und fast 200 mobilen Schnelleinsatzgruppen bilden einen der modernsten Wasserrettungsdienste weltweit, der mehr als 30.000 mal pro Jahr Erste-Hilfe leistet und ca. 60.000 Jugendliche und Erwachsene im Schwimmen und Rettungsschwimmen ausbildet - die genauen Zahlen finden Sie in den aktuellen Statistiken.

 

Wenn auch Sie Interesse an einer aktiven oder fördernden Mitgliedschaft in der Wasserwacht haben, besuchen Sie doch einmal die Ortsgruppe Bodenwöhr beim Training oder beim Wachdienst.